Pressemitteilungen
» 05. November 2004
» "Rat für Deutschsprachige
Terminologie" (RaDT)
» 16. November 2002
» "Stirbt Deutsch als Fachsprache?"
» 31. Oktober 1997
» "Terminologie-Infrastruktur
für KMUs im deutschsprachigen Raum"
» 22. April 1997
» "Einrichtung
eines Deutschen Informations- und Dokumentationszentrums für Terminologie
» in der Fachhochschule Köln
geplant"
05. November 2004
GA/KDS
Rat für Deutschsprachige Terminologie (RaDT)
Der Rat für Deutschsprachige Terminologie (RaDT) traf sich zu seiner
21. Sitzung am 5. und 6. November 2004 in Wien. Anlässlich des 10jähriges
Bestehens des RaDT wurde die Jubiläumssitzung mit Grußworten
von Frau Magister Gabriele Eschig (Österreichische UNESCO-Kommission),
Prof. Dr. Klaus-Dirk Schmitz (Fachhochschule Köln und Präsident
des RaDT) und Dr. Christian Galinski (Leiter des Internationalen Informationszentrums
für Terminologie „Infoterm“ in Wien) im IBM-Forum am
Donaukanal eröffnet. Nach Vorträgen und Software-Präsentationen
zum Stand der Entwicklungen der Unesco-Software CDS/ISIS auf Open-Source-Basis
wurde die eigentliche Sitzung
des RaDT im Ministerium für Wirtschaft und Arbeit fortgeführt.
Der Rat für Deutschsprachige Terminologie (RaDT)
ist ein Gremium von etwa 25 Expertinnen und Experten
aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Bildungswesen des deutschsprachigen
Raums, die sich mit terminologischen Fragestellungen, Anwendungen und
mit Ausbildung im Bereich Terminologie beschäftigen. Hauptsächlich
initiiert und getragen durch die nationalen UNESCO-Kommissionen von
Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz, umfasst der
RaDT heute auch Vertreter aus Belgien, Dänemark und Italien. In
den neuen EU-Mitgliedsländern gibt es Bestrebungen – z.B.
in den baltischen Staaten – Terminologiegremien nach dem Modell
des RaDT zu gründen. Dies ist nicht zuletzt darauf zurückzuführen,
dass die Neuen Länder hunderttausende Termini bei der Übertragung
des EU-Rechtsbestandes in ihre Nationalsprachen neu schaffen müssen
und dabei die Erfahrungen von Terminologieexperten im deutschsprachigen
Raum nutzen wollen.
Der RaDT diskutiert strategische Fragen zur Position
der deutschen Fachsprachen in Europa. Es hat sich in den letzten Jahren
herausgestellt, dass unterentwickelte Fachsprachen mit ihren unterentwickelten
oder sogar fehlenden Terminologien negative Auswirklungen auf
- Innovation in Technik und Wirtschaft
- Wissenschaft und Forschung
- Bildungswesen
haben. Umgekehrt ist die „relative Stärke“ des Englischen
in den Fachsprachen weltweit auch Ausdruck der wissenschaftlich-technischen
und wirtschaftlich-industriellen Vormachtstellung der angelsächsischen
Länder.
Der RaDT hat wiederholt darauf hingewiesen, dass
Produkte und Dienstleistungen im Zeitalter der Globalisierung in den
meisten Fällen in den Sprachen der Zielmärkte vermarktet werden
müssen. Mit Hinblick auf die Mehrsprachigkeit Europas und seiner
wirtschaftlichen Stellung in der Welt spielen mehrsprachige Terminologien
in Industrie und Handel bei der Anpassung von Produkten und Übersetzung
der technischen Dokumentation eine wesentliche Rolle. Europa könnte
hier als Kompetenzregion für die Mehrsprachigkeit der Welt angesehen
werden.
Die terminologischen Unterschiede in den Verwaltungs-
und Rechtssprachen in deutschsprachigen Ländern waren immer wieder
Thema des RaDT. Die österreichischen und Schweizer Mitglieder des
RaDT zeigten auf, dass diese Unterschiede aus verschiedenen Gründen
nicht nur berechtigt, sondern in der Praxis unverzichtbar sind. Auch
die Problematik des „Domänenverlust im Deutschen“ durch
exzessive Übernahme von Fremdwörtern wurde angesprochen. Die
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen solcher sprachlichen
Entlehnungen, wenn sie unreflektiert und exzessiv geschehen, wurden
in der Sitzung in einem neuen Positionspapier zum Domänenverlust
im Deutschen zusammengefasst. Dabei wird ohne nationalistische Wertung
erkannt, dass sich auf bestimmten Fachgebieten das Deutsche als fachsprachliches
Kommunikationsmedium durch die Übernahme fremdsprachlicher Elemente
zurückentwickelt.
Die Empfehlungen und Dokumente des RaDT hatten wesentlichen
Einfluss auf die Formulierung von politischen Programmen, wie z.B. Forschungs-
und Entwicklungsprogrammen, in den Ländern des deutschsprachigen
Raumes, auf EU-und internationaler Ebene.
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16. November 2002
Stirbt Deutsch als Fachsprache?
Zu seiner 17. Sitzung traf sich am 15. und 16. November 2002 der Rat
für Deutschsprachige Terminologie (RaDT), eine Initiative der UNESCO-Kommissionen
Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, erstmalig bei der nationalen
UNESCO-Kommission in Luxemburg. Expertinnen und Experten aus Wirtschaft,
Wissenschaft, Verwaltung und Bildungswesen mit dem erklärten gemeinsamen
Ziel der Förderung der Bewusstseinsbildung im Bereich der deutschsprachigen
Terminologie diskutierten den Einfluss des Englischen auf die deutschen
Fachsprachen.
Für den RaDT ist die Rolle des Englischen als Lingua
franca in Wirtschaft und Wissenschaft in der heutigen Zeit unumstritten,
und für den Wissenstransfer und die Beteiligung am weltweiten Handel
ist deshalb die Förderung der englischen Sprachkompetenz im deutschen
Sprachraum von entscheidender Bedeutung. Im Auftreten von Anglizismen
in den deutschen Fachsprachen wird generell keine Gefahr sondern vielmehr
ein Zeichen für die Vitalität einer sich stetig wandelnden
Sprache gesehen. Die Übernahme von Fremdwörtern ist eines
der üblichen Mittel der Bildung neuer Fachwörter und Terminologien
und hat für das Deutsche eine lange Tradition.
Der RaDT wies aber auch einhellig darauf hin, dass die
übermäßige, häufig unnötige Verwendung von
englischen Fachwörtern in der deutschen Sprache nur selten der
besseren Verständigung diene. Fachsprachliche Benennungen sollten
klar, eindeutig und motiviert sein, sodass beim Lesen und Hören
der Sinn möglichst schnell und zweifelsfrei erfasst werden könne.
Der RaDT befürchtet, dass durch die Beschränkung
auf das Englische als einzige Sprache der fachlichen Kommunikation und
des Wissensaustausches das Deutsche als fachsprachliches Verständigungsmedium
in bestimmten Fachgebieten zurückgedrängt und allmählich
verschwinden werde (Domänenverlust). Wenn, wie jetzt schon in bestimmten
Fachgebieten üblich, wissenschaftliche Artikel, Lehrbücher
und Vorlesungen nur noch in Englisch veröffentlicht bzw. gehalten
würden, könne das Deutsche auf die folkloristische Ebene reduziert
werden und nur noch in Alltagssituationen und im literarischen Bereich
als Verständigungsmittel funktionieren.
Wer auf die gezielte Fortentwicklung landessprachlicher
Terminologie verzichtet, verzichtet eben auch auf die aktive Mitgestaltung
an der Weiterentwicklung eines Fachs. Denn wenn auch die internationale
Wissenschaftssprache Englisch ist, so kann an der internationalen Diskussion
nur glaubwürdig und erfolgreich teilnehmen, wer auch aus dem wissenschaftlichen
Potenzial des eigenen Landes schöpfen kann, das sich auch sprachlich
eigenständig darstellt.
Forschung und Entwicklung lassen sich nicht in der Isolation
der akademischen Elfenbeintürme oder der industriellen Führungsetagen
betreiben, wo Englischkenntnisse die Regel sind, sondern finden ihre
Basis in der praxisnahen Ausbildung und Qualifizierung von Facharbeitern,
Technikern und Ingenieuren. Diese Ausbildung wird auch in Zukunft durch
die kulturelle und sprachliche Eigenständigkeit geprägt sein.
Alles auf die englische Karte zu setzen, würde bedeuten, die Wissenschaft
von ihrer Basis in Forschung und Entwicklung abzuschneiden. Der deutsche
Sprachraum behauptet sich als Wirtschaftsstandort wesentlich durch die
Bindung von Wissenschaft an eine starke Basis, eine Bindung, die nur
durch eine deutschsprachige Fachkommunikation möglich gemacht wird.
Theorie und Praxis können nur im Dialog voneinander lernen. Damit
sie sich verstehen können, brauchen sie eine verlässliche
und vor allem verständliche Terminologie.
Der RaDT fordert daher alle mit Terminologiebildung befassten
Institutionen und Organisationen im deutschen Sprachraum auf, künftig
bei ihren begrifflichen Festlegungen der sich aus terminologischer Sicht
ergebenden doppelten Verantwortung gerecht zu werden:
- Fachsprachliches Deutsch muss als effizientes Werkzeug
zur Erleichterung des innersprachlichen Wissenstransfers -
und für den Gebrauch des Deutschen in der internationalen
Fachkommunikation gezielt ausgebaut werden.
- Transparenz und Motivation der Fachausdrücke, Verständlichkeit
und demokratische Aspekte des Abbaus von
- Informations- und Sprachbarrieren müssen dabei erhalten
werden.
Ebenso werden die UNESCO und insbesondere die nationalen
UNESCO Kommissionen, die EU-Institutionen sowie die befassten Regierungsstellen
im deutschsprachigen Raum aufgefordert, im Lichte der nicht nur kulturell-gesellschaftlichen
Rolle sondern auch wirtschaftlichen Auswirkungen der Verwendung deutscher
Fachsprachen mit ihren Terminologien die vielfältigen terminologischen
Aktivitäten im deutschsprachigen Raum im Rahmen der jeweiligen
Informations-, Wissens- und Innovationsstrategien nach Kräften
zu unterstützen.
Informationen:
Prof. Dr. Klaus-Dirk Schmitz
Fachhochschule Köln – Fakultät 03
Mainzer Str. 5, D-50678 Köln,
Tel.: (0221) 8275 – 3272; Fax: (0221) 8275 – 3991
Mail: Bitte
HIER
klicken (klaus.schmitz [AT] fh-koeln.de)
Dr. Christian Galinski
Internationales Informationszentrum für Terminologie
Aichholzgasse 6/12, A-1120 Wien
Tel. : (01) 817 4488 ; Fax : (01) 817 4488 44
Mail : Bitte HIER
klicken (Christian.Galinski [AT] chello.at)
Donatella Pulitano
Staatskanzlei des Kantons Bern
Zentraler Terminologiedienst
Postgasse 68, CH-3011 Bern
Tel. : (031) 633 7529; Fax: (031) 633 7587
Mail: Bitte HIER
klicken. (Donatella.Pulitano
[AT] sta.be.ch)
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31. Oktober 1997
Terminologie-Infrastruktur für KMUs im deutschsprachigen
Raum
Der Rat für Deutschsprachige Terminologie (RaDT) hat sich am 31.
Oktober 1997 an der Universität Innsbruck zu seiner 7. Sitzung
getroffen. Ziel des auf Initiative der UNESCO-Kommissionen Deutschlands,
Österreichs und der Schweiz gegründeten RaDT ist es, die Zusammenarbeit,
Koordination und Bewußtseinsbildung im Bereich der Terminologie
im deutschsprachigen Raum zu fördern sowie das Bewußtsein
für die Bearbeitung terminologischer Informationen, Methoden und
Hilfsmittel in allen Bereichen der Fachinformation und -kommunikation
zu heben.
Das Expertengremium aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung und Bildungswesen
diskutierte Entwicklungsstand und Perspektiven im Bereich der Terminologie.
Er konstatierte einerseits eine außerordentliche Vielfalt an terminologischen
Aktivitäten und Initiativen, andererseits aber auch gravierende
Lücken bei terminologiebezogenen Dienstleistungen. Dies gilt insbesondere
für kleine und mittlere Unternehmen, die sich im europäischen
und internationalen Wettbewerb behaupten müssen und dabei immer
noch Schwierigkeiten mit Fachterminologie für verschiedene Zwecke
haben.
Der RaDT begrüßt die Bemühungen der EU-Kommission, im
Rahmen des MLIS-Programms (MLIS - mehrsprachige Informationsgesellschaft)
eine terminologische Infrastruktur auf europäischer Ebene aufzubauen
und dabei nationale Terminologie-Informations- und Dokumentationszentren
zu vernetzen. Der RaDT stellte fest, daß andere Sprachgemeinschaften
in Europa wesentlich weiter in der Entwicklung sind.
Der RaDT empfiehlt deshalb den betroffenen Stellen in Deutschland, Österreich
und der Schweiz, Bemühungen zur Errichtung einer terminologischen
Infrastruktur im deutschsprachigen Raum nach besten Kräften zu
unterstützen.
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22. April 1997
Einrichtung eines Deutschen Informations- und Dokumentations-
zentrums für Terminologie in der Fachhochschule Köln geplant
Zu seiner 6. Sitzung hat sich der Rat für Deutschsprachige Terminologie
(RaDT) am 18. April 1997 in der Fachhochschule Köln getroffen.
Ziel des auf Initiative der UNESCO-Kommissionen Deutschlands, Österreichs
und der Schweiz gegründeten RaDT ist es, die Zusammenarbeit, Koordination
und Bewußtseinsbildung im Bereich der Terminlogie im deutschsprachigen
Raum zu fördern. Die Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft,
Verwaltung und Bildungswesen empfahlen unter anderem, ein Deutsches
Informations- und Dokumentationszentrum für Terminologie als Institut
in der Fachhochschule Köln einzurichten.
Ein Vorschlag, der bei der FH Köln auf großes Interesse stößt.
In der Terminologie entstehen ganz neue Berufsbilder und interessante
Perspektiven für die Weiterentwicklung der Hochschule. Der RaDT
begründete die Wahl der FH Köln damit, daß sie die einzige
deutsche Hochschule sei, an der gleichzeitig anwendungsorientierte wissenschaftliche
Kompetenz im Terminologiebereich (Fachbereich Sprachen) sowie im Informations-
und Dokumentationsbereich (FB Bibliotheks- und Informationswesen) mit
einer Standortnähe zu Wirtschaft, Organisationen, Behörden
und Medienindustrie zusammenkomme. Durch das Institut würde in
Köln der deutsche Knotenpunkt eines europäischen Netzes von
Terminologiezentren entstehen.
Ungenau oder überhaupt nicht definierte Begriffe können sowohl
im nationalen als auch internationalen Sprachverkehr erhebliche Probleme
verursachen. Vor allem in sehr innovativen Gebieten wie etwa der Erforschung
neuer Krankheiten hat sich vielfach noch keine einheitliche Terminologie
etabliert. Oft wird an verschiedenen Stellen an den gleichen Forschungsthemen
gearbeitet und eine Vielzahl von Begriffen für gleiche Phänomene
geprägt.
Die Folge: Fachleute reden aneinander vorbei, Mißverständnisse
häufen sich, wichtige Entwicklungen oder auch Informationen an
Fachkollegen und die Öffentlichkeit werden enorm verzögert
bzw. verhindert. Umgekehrt kann systematische Terminologiearbeit ein
wichtiger Marktfaktor sein. So ergab beispielsweise systematische Terminologiearbeit
in der Auto- und Verpackungsindustrie, daß gleiche Bauteile mehrfach
unter verschiedenen Namen und Teilenummern im Lager abgelegt und von
verschiedenen Produzenten bezogen wurden. Die Kostenersparnis, die sich
hieraus ergab, wird mit mehreren hunderttausend Mark für ein einzelnes
Teil angegeben. Hinzu kommt die Verhinderung von Produktionsausfällen
wegen angeblich fehlender oder zur Zeit nicht lieferbarer Teile, die
de facto vorrätig sind.
Die großen Softwareproduzenten haben dieses Problem relativ früh
erkannt. Sie investieren sehr víel Geld, um bereits bei der Softwareentwicklung
die mehrsprachige Terminologie exakt festzulegen und einheitlich in
Bedienoberfläche, Hilfefunktion und Dokumentation zu übertragen.
Durch den Einsatz terminologischer Methoden bei den Übersetzungsarbeiten
können Versionen für verschiedene Länder schnell und
nahezu zeitgleich auf den Markt gebracht werden. Die Kosten für
die lokale Anpassung der Software verringern sich so stark, daß
sich auch die Entwicklung von Versionen für kleinere Sprachräume
lohnt.
Aufgabe des Deutschen Informations- und Dokumentationszentrums für
Terminologie wäre nach bisherigen Planungen, Informationen über
elektronisch verfügbare Terminologiebestände und Fachwörterbücher,
über Software für die Terminologiearbeit, über entsprechende
Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und über weitere terminologierelevante
Themen zu sammeln, auszuwerten, aufzubereiten und interessierten Kreisen
in Wirtschaft und Verwaltung zur Verfügung zustellen. Vor allem
für kleinere und mittlere Unternehmen, die sich im internationalen
Markt behaupten wollen, wäre diese Informations- und Beratungsstelle
eine große Hilfe. Anwendungs- und projektbezogene Forschung würden
ebenso zum Aufgabengebiet gehören wie die Entwicklung und Betreuung
von Ausbildungsbereichen für Terminologie.
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Weitere
Informationen
Sachgebiet Öffentlichkeitsarbeit der Fachhochschule Köln
Claudiusstr. 1, 50678 Köln,
Tel.: (0221) 8275 – 3119; Fax: (0221) 8275 – 3131
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